Rückblick auf den Themenabend: „Transformation 2030 Kulturelle Vielfalt in Unternehmen – was kann die Gesellschaft davon lernen?“
Themenabend in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung am 29. Januar 2019 in Berlin

In seinem einführenden Vortrag zum Thema konnte Herr Prof. Dr. Paul Mecheril, Professor für Migration und Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zunächst einige entscheidende Impulse setzen. Dabei verwies er darauf, dass die individuelle Entwicklung und der persönliche Erfolg hierzulande oftmals nach wie vor vom „richtigen Pass“ und den entsprechenden Ressourcen abhängig sei. Über die Gründe dafür diskutierten wir mit unseren Podiumsgästen Sylvie Deléglise (Hauptabteilungsleiterin Personal, Rundfunk Berlin-Brandenburg), Robert Heinemann (Managing Director, Human Resources & Corporate Services ECE, Otto Group), Ritva Koukku-Ronde (finnische Botschafterin für die Bundesrepublik Deutschland), Thomas Sattelberger (MdB, Sprecher der FDP-Fraktion für Forschung und Innovation) sowie Gonca Türkeli-Dehnert (Geschäftsführerin, Deutschlandstiftung Integration), die diese Thematik auf Basis ihrer verschiedenen beruflichen und privaten Hintergründe ergänzen und kritisch hinterfragen konnten.
Nach einem anregenden Austausch zwischen Podiumsgästen und Plenum wurde im Schlusswort noch einmal deutlich, welch entscheidende Rolle der Zugang zu Bildung ist. Nur wenn Potentiale unabhängig von ihrer Herkunft oder Einstellung gefördert werden, können sie ihre Talente frei entfalten. Verfestigt sich dieser Gedanke frei von Stereotypisierung, kann es möglich sein, die positiven Aspekte kultureller Vielfalt in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft langfristig zu etablieren und zu nutzen.